Rückblick: Letzte Hilfe – Da sein, wenn das Leben Abschied nimmt

10.06.2026
Gellertkirche Basel, Rückblick: Letzte Hilfe – Da sein, wenn das Leben Abschied nimmt

Wie können wir sterbende Menschen würdevoll begleiten? Dieser Frage widmete sich am Samstag, 6. Juni, der Letzte-Hilfe-Kurs in der Gellertkirche, durchgeführt von der Organisation palliative bs+bl. Die Teilnehmenden aus verschiedenen Dienstbereichen unserer Gemeinde erhielten von den Kursleiterinnen Agnes Scheifele und Isabelle Rütti wertvolles, praxisnahes Grundwissen.

Ein schützender Mantel für die letzte Lebensphase 

Im Mittelpunkt standen die vier Dimensionen des Menschseins: die körperliche, soziale, psychische und spirituelle Begleitung. Die Teilnehmenden lernten, wie wichtig es ist, Menschen am Lebensende ganzheitlich und mit grosser Achtsamkeit zu begegnen. Genau das ist der Kern von Palliative Care: Das lateinische Wort Pallium bedeutet «Mantel» – ein Symbol für den Schutz, unter dem Beschwerden gelindert und die Lebensqualität bis zuletzt gewahrt werden.

In Gottes Hand geborgen 

Sterbebegleitung erfordert nicht in erster Linie Fachwissen, sondern vor allem Menschlichkeit und Mut. Der Kurs half dabei, Berührungsängste abzubauen. Gleichzeitig wurde deutlich, wie tragfähig der christliche Glaube in Zeiten des Abschieds ist: Die Hoffnung auf Jesus Christus schenkt Trost und die tiefe Zuversicht, dass das Leben mit dem Tod nicht endet, sondern in Gottes Hand geborgen bleibt.

Ein rundum bereichernder Tag, der wertvolle Impulse für ein Thema lieferte, das uns alle betrifft.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die dabei waren und sich auf diese Weise für unseren Dienst an den Mitmenschen zur Verfügung stellen!

Gellertkirche Basel, Rückblick: Letzte Hilfe – Da sein, wenn das Leben Abschied nimmt
Dein Kontakt

Reto Gloor
Sozialdiakon, Leitung Seniorenarbeit und Diakonie
061 316 30 53